Eintr. Hersbruck - SpVgg 2 : 4

Spielbericht

Die Eintracht legte einen Blitzstart hin und ging nach 20 Sekunden mit 1-0 in Führung. Ein langer Ball wurde abgefälscht und landete bei Hoffmann, der alleine auf Torwart Saupe zulief und den Ball ins Tor schob. Nach 7 Minuten war der Fehlstart für die SpVgg perfekt und Hersbruck erhöhte auf 2-0. Die Eintracht spielte sich über die rechte Seite durch und die Hereingabe von Ergün konnte Ivic am langen Pfosten verwerten. Weigendorf fand überhaupt nicht ins Spiel und musste aufpassen, dass die Partie nicht frühzeitig entschieden wurde. In der 12. Minute hielt Trainer und Torwart Saupe seine Mannschaft im Spiel, als er einen Schuss aus 16 Metern parierte. Nach einer viertel Stunde hatte die SpVgg ihre erste Chance. Weigendorf kombinierte  sich in den Strafraum, aber Engelhardt scheiterte aus spitzem Winkel. Die nachfolgende Ecke brachte nun zählbares für die Gäste. Nach einem Eckball von Engelhardt fiel der Ball vor Lubers Füße, dieser schoss den Ball mühelos ins Netz. Ab diesem Zeitpunkt änderten sich die Spielanteile und Weigendorf war von nun an im Spiel. Die Gäste drängten vehement auf den Ausgleich und hatten vermehrt Chancen. In Minute 35 setze Luber einen Schuss am Tor vorbei. Zwei Minuten später hatte erneut Luber die riesen Gelegenheit mit einer Doppelchance. Der erste Schuss wurde vom Keeper gehalten und den zweiten Schuss blockte ein Verteidiger kurz vor der Torlinie. Hersbruck hatte in dieser Phase hauptsächlich Möglichkeiten aus Distanzschüssen, die aber allesamt zu ungenau waren. Die SpVgg bewies nach den frühen Gegentoren Moral und konnte die Partie in der 44. Minute ausgleichen. König und Luber spielten Bergmann auf dem Flügel frei. Bergmann flankte präzise aus dem Halbfeld. Rösel konnte diese Hereingabe mit einem sehenswerten Kopfball in die Maschen wuchten.

 

Auch in der zweiten Halbzeit hatte die SpVgg mehr vom Spiel. Zwei Minuten nach Wiederbeginn hatte Lukes den ersten Schussversuch, den der Torwart sicher hielt. Kurz darauf entschärfte SpVgg-Keeper Saupe einen Querpass vor einem einschussbereiten Eintracht-Stürmer. Nach einer knappen Stunde gelang es der SpVgg die Partie komplett zu drehen. Luber erzielte mit einem überlegten Flachschuss den 3-2-Führungstreffer. Nach diesem Treffer kam Hersbruck nie wieder richtig in die Partie zurück. Die Begegnung spielte sich Mitte der zweiten Hälfte hauptsächlich im Mittelfeld ab. In der 80. Minute dann die Entscheidung. Eintracht-Torwart Koch ließ Müllers Freistoßflanke fallen, Ertel S. bedankte sich und schob zum 4-2 ein.

 

Wer nun gedacht hat, dass das schon alles gewesen ist, der irrte sich. Fünf Minuten vor Schluss überschlugen sich die Ereignisse. Der Ball war in den Reihen der SpVgg, als plötzlich ein Eintracht-Stürmer auf SpVgg-Verteidiger Kreußel losging und ihn zu Boden riss. Weitere Eintracht-Spieler, inklusive  Ersatzspieler stürmten an den Ort des Geschehens und waren äußerst aggressiv. Einige Hersbrucker ließen sich zu Tätlichkeiten hinreißen. In dieser Situation war alles sehr unübersichtlich. Die Eintracht hatte Glück, dass es dem Schiedsrichter nicht gelang, alle Übeltäter auszumachen. Letztendlich zeigte der Schiedsrichter nur einem Hersbrucker Spieler die Rote Karte, was eindeutig zu wenig war.

 

Der Schiedsrichter pfiff die Begegnung nicht wieder an, sodass Weigendorf die Partie mit 4-2 für sich entscheiden konnte.

Fazit: Weigendorf verschlief die ersten 15 Minuten und machte sich zu Beginn der Begegnung unnötig das Leben schwer, steckte aber zu keinem Zeitpunkt auf und bewies Moral. Aufgrund der tollen kämpferischen Leistung hat man sich die drei Punkte verdient.

 

 

Aufstellung

 

Saupe Frank - Müller Thomas, Kreußel Jörg, Ertel Dennis, Bergmann Martin - Ertel Simon, Rösel Markus, Engelhardt Mario, Lukes Thomas - König Patrick, Luber Benny

 

Nürnberger Daniel, Schwab Harald, Maul Roland

 

 

Tore

1-0, Hoffmann

2-0, Ivic

2-1, Luber

2-2, Rösel

2-3, Luber

2-4, Ertel S.