“Ich habe nie an unserer Chancenlosigkeit gezweifelt”
 

Vorstand Reiner Pickel 1999 bis jetzt

Der Stammspieler der 1. Mannschaft und bisherige Kassier übernahm das Amt des Vorsitzenden zu einer Zeit, als die gesamte Sportanlage bis auf Restarbeiten fertig war. Zu diesen zählte die Fertigstellung des Kleinspielfeldes für die Jugend, die mit einem umfangreichen Turnier in Betrieb genommen wurde. Ebenso begrüßt wurde im Jahr 2000 der Bau eines Grillhauses neben dem Vorbau, um in der wärmeren Jahreszeit bei Veranstaltungen und größerem Spielbetrieb den schnellen Hunger der Gäste und Spieler optimal stillen zu können.

 

Hier waren wieder Paul und Lorenz Maul die Eigenleister samt Marmorspende von Karl Schmidt. Nach längerem Bemühen um das Einverständnis der Behörden wurde 2001 das Vorhaben verwirklicht, zwischen A- und B-Platz eine Flutlichtanlage zu installieren. Dies bedeutet für den Trainingsbetrieb im Herbst eine deutliche Verbesserung, weil die Ausleuchtung auf dem Haunritzer Platz nicht mehr ausreichte. Viel Eigenleistung besonders der Elektrofirma Maul drückten hier ebenfalls die Kosten.

 

Der damals immer noch aktiv spielende Vorsitzende erlebte mit seiner Elf im Sommer 2001 den Wiederaufstieg in die Kreisklasse, in der sich die Erste bis heute gut hält. Ebenso erfolgreich waren und sind die Jugendmannschaften, die ab 2003 die Hartmannshofer A- und B-Jugendlichen in die gut funktionierende Spielgemeinschaft (mit Etzelwang) aufnahmen.

 

Kreisliga und Kreisklasse sind seit Jahren der Stammplatz einiger Jugendmannschaften, die es mit ihren Konkurrenten von etlichen höherklassigen Vereinen durchaus aufnehmen können. Die AH feierte 2002 ihr 25-jähriges Jubiläum des organisierten Spielbetriebs beim jährlichen Pfingstturnier. Das sonstige Angebot der SpVgg wurde ab Herbst 2000 mit einer Wassergymnastik für Frauen im Hallenbad der Hotel-Pension Lauterbach erweitert.

 

Die Aufzählung der Ereignisse aus den vergangenen 40 Jahren seit der Gründung ist nur ein kleines Spiegelbild der ehrenamtlichen Leistungen, die seitdem für den Fußballsport und die Betreuung vieler Jugendlicher geleistet wurden. Dies war nur möglich, weil es immer wieder Leute gab und gibt, die mit Begeisterung, Schwung und Können bereit waren, die bei über 400 Mitgliedern und einem Dutzend Mannschaften immer größer gewordenen Anforderungen zu übernehmen.

 

Die Sportanlage erfordert nach wie vor viel Pflege, die ebenfalls unentgeltlich geleistet wird und das „Schmuckstück“ von Verein und Gemeinde erhält. Man kann getrost sagen, dass die SpVgg Weigendorf viel dazu beigetragen hat, den Namen der Gemeinde würdig nach außen hin zu vertreten. Nicht zu vergessen ist auch die Wirkung innerhalb der Gemeinde, weil die sechs Ortschaften hier vertreten sind und das gemeinsame Hobby „Fußballsport“ alle zusammenschweißt..