SpVgg/HSV - Schnaittach 2:3

SG SpVgg Weigendorf/Hartmannshof - 1. FC Schnaittach 2:3 (1:0)

 

Tore:

1:0 S. Ertel (09. Min)

2:0 S. Deniz (58. Min, Eigentor)

2:1 F. Wedel (65. Min)

2:2 S. Jaklin (89. Min)

2:3 J. Stroh (90. + 1 Min)

 

Schiedsrichter: H. Stubenvoll (VfB Mantel)

Bes. Vorkommnis: Gelb-rot M. Mederer (86. Min, SG SpVgg Weigendorf Hartmannshof)

Zuschauer: 70

 

Unglückliche Niederlage gegen den Spitzenreiter

Die Serie ist gerissen: nach zuvor neun ungeschlagenen Spielen in Serie musste man sich am heutigen Sonntag bei besten äußeren Bedingungen mit einer unglücklichen Niederlage gegen den Tabellenführer 1. FC Schnaittach geschlagen gegeben.

Der Reihe nach: die Heimelf versuchte trotz einiger Ausfälle das Spiel von Anfang ausgeglichen zu gestalten. Der Plan sollte zunächst perfekt aufgehen. Nach Ballgewinn setzte sich Captain Simon Ertel stark auf seiner linken Seite durch und setzte Peter Gunawardhana in Szene, welcher am gegnerischen Fünfer erneut seinen Mitspieler fand, woraufhin Ertel zur Führung einschoss. Ab da begann Schnaittachs Dominanz. Vorranging mit langen Bällen versuchten die Gäste, ihre Offensive in Szene zu setzen. Top-Torjäger Dressendörfer verzog zunächst zweimal, ehe er nach gut 30 Minuten am stark parierenden Helmke im 1-1 scheiterte. Leider verletzte sich der junge Keeper in der Situation an den Bändern und musste daraufhin vom Platz. An der Stelle gute Besserung an den Burschn! Der eingewechselte, angeschlagene Lauterbach durfte sich auch wenige Minuten später gleich im 1-1 auszeichnen, parierte aber super gegen Stürmer Jaklin. Mit der durchaus glücklichen Pausenführung für die heimische Spielgemeinschaft ging es dann in die Kabinen.

Die nächsten 45 Minuten begannen ähnlich. Schnaittach hatte viel Ballbesitz, kam in den ersten 15 Minuten aber nicht in die ganz gefährlichen Aktionen. Stattdessen konnte die Heimelf auf 2-0 erhöhen: Ertel dribbelte über links in den Sechzehner und suchte Steckert. Bevor dieser einschießen konnte, drückte Deniz den Ball in die eigenen Maschen. Der wenig zuvor eingewechselte Schnaittacher Wedel sorgte dann nach etwa 65 Minuten für den Anschlusstreffer. Er kam aus gut 20 Metern zum Abschluss und traf unter Mithilfe des Pfostens zum 2:1. Weitere Chancen vergaben im Anschluss Dressendörfer und erneut der auffällige Wedel. Für Weigendorf hatte Steckert Pech, als sein Abschluss aus gut 15 Metern nur knapp am Tor vorbei abgefälscht wurde. Als dann die Gastgeber schon den Coup gegen Spitzenreiter Schnaittach witterten, sollte der Ausgleich fallen. In Unterzahl spielend (Mederer sah nach einem taktischen Foul die zweite gelbe Karte) kam erneut Wedel zum Abschluss und traf die Latte. Die anschließende Bogenlampe wollte Torwart Lauterbach abfangen, wurde dabei aber von Jaklin mitsamt dem Ball ins Tor gehievt. Selbst ohne die „Heimelf-Brille“ wird man hier von einem klaren Foul sprechen. Schiedsrichter Stubenvoll jedoch gab den Treffer. Und nur wenige Momente später dann der endgültige Nackenschlag für die Elf von Trainer Akkaya: Jan Stroh kam aus etwa 25 Metern an den Ball und konnte relativ unbedrängt abziehen. Der Ball schlug im linken oberen Winkel unter der Marke Traumtor ein, was zugleich den Endstand bedeuten sollte.

Als Fazit lässt sich sicherlich sagen, dass die Truppe um Niklas Maul und Hendrik Zagel im zentralen Mittelfeld der SG dem Spitzenreiter einen ganz heißen Kampf lieferte und diese bis zum äußersten gehen mussten, um die drei Punkte vom Hellberg zu stehlen. Trotz allem eine extrem schmerzhafte Niederlage, nachdem man bis zur 89. Minute noch führte. Mit ähnlich kämpferischen Leistungen kann man aber auch den anderen Top-Teams der Liga Paroli bieten und Zählbares erwarten. Wenn man dann die eigene spielerische Klasse wieder mit einbringt, kann man dem nächsten Topspiel beim FSV Weißenbrunn am kommenden Sonntag hoffnungsvoll entgegenblicken.

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Veröffentlichung

So, 27. März 2022

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